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Landesgruppe Hamburg

Club für Britische Hütehunde e.V.

Der Bearded Collie

Über die Herkunft des Bearded Collies ist wenig bekannt. Dem Typ nach dürfte er aber den zotteligen Hirtenhunden angehören, deren Urheimat in Osteuropa/Asien liegt. Man vermutet, daß er mit dem dort eingekauften Vieh, Schafen und Rindern nach England kam. Schon im 15. Jahrhundert haben Bearded Collies in Schottland Schafe gehütet. Sie sollten aber nicht nur das Vieh treiben, sondern es auch gegen Raubtiere und Viehdiebe verteidigen.

Seinen Namen Bearded ( bärtiger ) Collie oder “Beardie“ ( sprich: Bierdie ), hat er von seinem Bart, der über die Lefzen und vom Kinn wächst.Der ganze Körper ist mit dichter, weicher, pelziger Unterwolle und langen, rauhen und kräftigen Deckhaaren bis rund um die Läufe bewachsen. Sein Farbkleid ist vielfältig: alle Schattierungen von Grau und braun sind erlaubt.
Die meisten grauen Hunde werden schwarz geboren und färben sich erst im Erwachsenenalter grau. Blaue Bearded Collies kommen schon grau auf die Welt und werden im Lauf der Zeit blaugrau. Solche blauen Beardies sind, ebenso wie braune und rehfarbene, seltener, da diese Erbanlagen von beiden Eltern mitgegeben wurden.

Der Beardie ist ein temperamentvoller Hund, der mit seinem schlanken Körper trotz seines dichten Haarkleides nicht plump wirkt. Er ist kinderfreundlich und gutmütig. Der aufmerksame unternehmungslustige Ausdruck ist ein kennzeichnendes Merkmal der Rasse. Als ursprünglicher Arbeitshund braucht der Beardie keine besondere Pflege. Er muß nur regelmäßig gebürstet werden. Aber als lebhafter, aktiver Hund braucht er auch viel Bewegung und Beschäftigung. Der Beardie ist robust und widerstandsfähig, jedoch sensibel. Er eignet sich nicht für die Zwingerhaltung, da er den Kontakt zu seiner Familie braucht.

Wer eine originelle, liebenswürdige Persönlichkeit, ein zärtliches, frohes Temperament, dazu Wachsamkeit ohne übertriebene Schärfe, sucht, kommt mit einem Beardie voll auf seine Kosten.